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DER MANN MIT DER MASKE
Fernsehfilm in zwei Teilen mit Nicolette Krebitz, Tatja Seibt, Jürgen Hentsch, Sebastian Koch u.a. Buch: Fred Breinersdorfer Regie: Peter Schulze-Rohr Produktion: Eigenproduktion des SWF Erstsendungen: 15.4.1994 / 17.4.1994, jeweils 20.15 Uhr, ARD (SWF)
Der Jurastudent Bend von Schildt gerät in den Verdacht, ein Serienvergewaltiger zu sein. Sein Vater leitet als Oberstaatsanwalt die Ermittlungen, sammelt Beweise, verhört seinen Sohn - und nimmt ihm die Unschuld ab. Um Bernd zu schützen, vertuscht der Vater eine Spur. Doch Bernds frühere Freundin, die er beleidigt hat, läßt sich nicht abschütteln. Bernd ist Richter geworden. Seit zwei Jahren ist die Vergewaltigungsserie abgebrochen, als deren Täter er verdächtigt wurde. Doch die Ruhe trügt. Seine frühere Freundin, selbst beinahe Opfer des Gescuchten, sammelt Beweise, deckt die Vertuschung durch Bernds Vater auf und schafft es, daß Bernd vor Gericht gestellt wird. Er wird suspendiert. Doch Bernd kämpft mit dem Wissen und der Macht eines Richters um seine Freiheit.
Die gute Kritik: Die 200 Sendeminuten waren ein einzige Genuss, einem "altmodisch" gewordenen Fernsehspiel zuzuschauen, das sich für Menschen interessierte und alle Zwischentöne und Stimmungen zwischen ihnen. (Frankfurter Rundschau) Die schlechte Kritik: Daher ist es enttäuschend, wie lieblos und nebensächlich der Autor mit den Frauenrollen verfährt, wie tragisch überhöht jeweils die männlichen Protagonisten erscheinen. (Funkkorrespondenz) Die Quote: 6.100.000 / 8.000.000, entsprechend 19 / 23,4 % Marktanteil
Bemerkung: "Goldener Gong" 1994. Nominierung für den "Telestar" (Vorgänger des deutschen Fernsehpreises) 1994 für Buch und Regie
e-Mail: fred@breinersdorfer.com
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