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DIE HOFFNUNG STIRBT ZULETZT
mit Anneke Kim Sarnau, Axel Prahl, Wotan Wilke Möhring, Barbara Rittner u.a. Buch: Fred Breinersdorfer Regie: Marc Rothemund Produktion: Bernd Burgemeister, TV60Film, München Erstsendung: 3.4.2001, 20.45 Uhr, ARD (NDR)
Corinna, eine junge Frau aus der Provinz, beginnt auf einem Hamburger Polizeirevier ihre Berufskarriere als Streifenpolizistin. Es gelingt ihr ein Mustereinstieg, bei einer Schiesserei rettet sie einen Kollegen. Doch der Dienstalltag zeigt bald seine Spuren, Corinnas Beziehung zu ihrem Freund Max zerbricht, sie entfremdet sich von den Eltern. Ihr Chef, der Revierleiter Eddy Garbitsch, verliebt sich in sie und macht auch ausserhalb des Dienstes Annäherungsversuche. Er bedrängt Corinna, bis sie sich nicht anders zu helfen weiss, als ihm eine Ohrfeige zu geben, heimlich beobachtet von Kollegen. Tief verletzt von der Zurückweisung beginnt Garbitsch eine rücksichtslose Mobbingkampagne, der sich aus Corpsgeist ein Teil der Kollegen anschliesst.
Die gute Kritik: Ein Glücksfall ... Ein Film den man nicht so leicht vergessen wird. (FAZ) Die schlechte Kritik: Geschichten wie diese existieren in dieser Form nicht. Die Münchner Polizei: „Wir haben sensibilisierte Vorgesetzte, eine Gleichstellungsbeauftragte, die Polizei-Seelsorge und die Gewerkschaften, an die sich Mobbingopfer wenden können." (tz) Die Quote: 4.180.000 Haushalte, entsprechend 13,7 % Marktanteil
Bemerkungen:
Der Film basiert auf vier Fällen, in denen sich in den letzten Jahren Polizistinnen
nach Mobbing durch Kollegen und Vorgesetzte aus Verzweiflung getötet haben.
Er zieht so etwas wie eine Quersumme aus diesen Schicksalen. - Festivals: Internationale
Hofer Filmtage 2001, Berliner Filmfestspiele 2002, 12. Filmkunstfest Schwerin,
Cannes, Verkaufsvorführung; Fernsehfilmfestival Baden-Baden 2002
e-Mail: fred@breinersdorfer.com
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