FRED BREINERSDORFER

 

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Foto: Kiên Hoàng Lê | Photography

 

DIE FROHE BOTSCHAFT 2015

 

Stunden bevor ich diesen Text hochladen wollte: Anschlag in Berlin! Zuallererst anrufen, Familie, Freunde. Erleichterung. Dann der Horror, die Vorstellung, was, wenn die Anrufe und SMS ins Leere gegangen wären? Trauer und tiefes Mitgefühl mit den Menschen, die das erleben mussten! Letztes Jahr habe ich geschrieben: „... aber nun versetzen ein paar Testosteron gesteuerte, hirngewaschene Typen ganz Europa in Schrecken“, irgendwie dachte ich inzwischen, der große Terror könnte doch an uns vorbei gehen. Irrtum! Mein für 2016 vorbereiteter Text schien jetzt irgendwie überholt. Ist er leider nicht, denn seit letztem Jahr ist unser Leben noch komplizierter geworden, deswegen lade ich doch hoch was ich geschrieben habe:

Als ich klein war, liebte ich Donald, weil er dusselig, lustig und sympathisch war. Keiner konnte den Entenhausener toppen. Bis heute nicht. Und der New Yorker Donald schon gar nicht. Ich finde ihn weder dusselig, noch lustig und schon gar nicht sympathisch. Denn ich fürchte, dass mit seiner Politik, dem Brexit, den kryptofaschistischen Staaten in Europa und den populistischen Schreihälsen das zu Ende geht, was wir „den Westen“ zu nennen gelernt haben, ein europäisch-transatlantisches Bündnis. Es hat uns allen eine ganze Lebensspanne Frieden, Freiheit und wachsenden Wohlstand garantiert. Ursachen und Nebenwirkungen muss man kritisch sehen. Doch es könnte sein, dass künftige Historiker unsere Epoche die des „großen europäischen Friedens“ nennen, wenn sie auf unseren über Jahrhunderte von blutigen Kriegen zerhackten Kontinent sehen. Das würde nicht den Blick auf die unerträglichen Gemetzel in derselben Zeit in anderen Ländern verstellen, aber ein Modell liefern, wie ehemalige Erbfeinde zueinander gefunden haben – über die Gräber von Millionen Toten. Und unsere Dekaden in Deutschland sind (ja, sie sind!) eine Blütezeit ohnegleichen.

Mein Knurren der vergangenen Jahre über sinnentleerte Weihnachten beiseite! Wer statt auf dem Vulkan zu tanzen, sich besinnend zurücklehnt, mag, wie ich, vielleicht Demut vor unserem einzigartigen Schicksal empfinden, aber auch Dankbarkeit gegenüber den Frauen und Männern, die heute pauschaliert mit „die Politik“ zu oft verächtlich gemacht werden. Zusammen mit unseren Völkern hat „die Politik“ beharrlich unsere demokratischen Zivilgesellschaften geschaffen, auch über epochale Umbrüche wie Ende der 80er Jahre hinweg. Wir werden uns die Politik des Friedens nicht nehmen lassen! Auch wenn’s gerade dicke zu kommen scheint von Massenmördern, Donald & Co.

In diesem Sinne unbeirrt wünsche ich ein nachdenkliches Fest, Liebe den nahen Menschen und Freigiebigkeit gegenüber denen, die Hilfe brauchen. Ich wünsche uns allen Nähe, eine warme Stube, eine schöne Brise Sex und Zärtlichkeit und eine frische Brise bei Spaziergängen und dann auch noch von Herzen ein gutes, Neues Jahr, Gesundheit und Glück und die Gewissheit, dass wir den Frieden erhalten, wenn wir es nur richtig anstellen.

Und so bin wieder einmal mit besten Grüßen

Euer

Fred Breinersdorfer

 

FILM 2017

DIMITRIOS SCHULZE

Eine Krimikomödie in Mannheim und zwar im Jungbusch. Sendetermin ARD 2. Februar 2017, 20:15 Uhr.

Zur Einstimmung der Titel-Rap von Eko Fresh:

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WAS NOCH GERADE SO UP TO DATE IST:

Dem Trend folgend der Verweis auf ...

... das allerneuste auf Facebook:

 

 

 

MALEREI:

DAS NEUE BILD:

 

malerei2

 

"Undestructed", Acryl auf Karton, 2014

 

BREINERSDORFER-FILME AUF DVD:

"Sophie Scholl, die letzten Tage", "Zwischen Heute und Morgen", "Anwalt Abel", alle Folgen, "Die Spielerin" u.a.

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(NOCH) NICHT REALISIERTE PROJEKTE

Eine neue Rubrik auf dieser Homepage featured Projekte, die aus unterschieldichen Gründen nicht zusatande gekommen sind. Aber Fred Breinersdorfers Herz hängt an diesen Stoffen ...

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DREHBUCHAUSZÜGE ZUM KENNENLERNEN:

Ich stelle Szenen zum Probelesen aus Drehbüchern, die ich gerade entwickle, ins Netz - wenn sie so weit gereift sind, dass man sie lesen kann.

"VILLA PARADISO"

"Villa Paradiso", ein Kinofilm über eine große Liebe und ein Wehrmachtsverbrechen in Italien im Sommer 1944 (siehe oben).

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"TANZ MIT DEM TEUFEL"

Die zweite Leseprobe stammt aus dem geplanten internationlalen Kinofilm "Tanz mit dem Teufel", eine Verfilmung des tragischen Schicksals der tschechischen Schauspielerin Anna Letenska, über das ich schon den Kino-Dokumentarfilm "Andula, Besuch in einem anderen Leben" mit Hannah Herzsprung gedreht habe.

deutsche Version ...

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POLITTHRILLER: BERLIN.classified

EIN POLTITHRILLER ÜBER DIE DUNKLEN SEITEN DER BERLINER POLITIK ALS E-BOOK

 

seilverwandtschaften_cover

 


Jetzt sind alle sechs Folgen in einem Sammelband zum Download verfügbar.

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OLD NEWS

DER SCHNEE VON GESTERN

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