PROJEKTE

 

HILDE (Arbeitstitel)

 

 

Sie war umjubelt, beneidet, geschmäht, geliebt: Die Knef. Aber wer war sie wirklich?

Ein Kinofilm über das Leben der Diva basierend auf Motiven des Weltbestsellers

"Der geschenkte Gaul".

 

mit Heike Makatsch als Hilde

 

Drehbuch und Koproduzent: Fred Breinersdorfer

Regie: Kai Wessel

Produzentin: Judy Tossell, EgoliTossell Film AG, Berlin

 

Produktionsvorbereitung gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg

Drehbeginn Februar 2008

 

Recherche zu "Hilde"in Kalifornien

Nach eingehenden Recherchen in Deutschland, mit besonderer Unterstützung von Hildes drittem Ehemann Paul von Schell musste der kreative Kern des Filmprojekts "Hilde" (Produktion, Regie, Buch) weitere Zeitzeugen interviewen, um das Bild von Hilde zu vertiefen, zu differenzieren.

Am 1. und 2. 6. 2007 trafen Judy Tossell, Kai Wessel und Fred Breinersdorfer in Camarillo, Kalifornien Kurt Hirsch,den ersten Ehemann von Hilde Knef und seine Gattin Barbara. Zahlreiche Präzisierungen und Details aus dem gemeinsamen Leben von Kurt Hirsch und Hilde im Nachkriegs-Berlin wie im Hollywood der späten 40der Jahre waren das Ergebnis der zweitätigen Gespräche. "Kurt Hirsch ist topfit. Wir haben von ihm einen sehr lebendigen Eindruck von seiner Zeit mit Hilde und der damaligen Epoche bekommen. Extrem befruchtend für unsere weitere Arbeit", resümierte die Filmcrew. Und oendrein: "Wir haben neue Freunde gewonnen, die uns mit außergewöhnlicher Gastfreundschaft empfangen haben."

 

Die Produzentin und der Zeitzeuge. - Kurt Hirsch in der Uniformjacke, die er bei seiner Hochzeit mit Hilde trug.

 

Bisher unbekannte Fotos aus Kurt Hirschs privatem Album kamen zutage. Andere werden folgen.

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Hilde mit Kurt in Berlin

 

Am 1.6.2007 bei Hirschs in Camarillo

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von links: Kai Wessel. Kurt Hirsch und Judy Tossell ..................................................von links: Fred Breinersdorfer, Kurt und Barbara Hirsch

 

Das Haus im Benedict Canyon

Hilde Knef und Kurt Hirsch lebten in ihrer Hollywoodzeit in einem Haus im Benedict Canyon, das sie von dem deutschstämmigen Regisseur Douglas Sirk ("Der Engel mit den blutigen Flügeln" (Battle Hymn) - mit Rock Hudson) gemietet hatten. Fast jeden Sonntag trafen sich hier die Berliner Emigranten zum "Open House", unter ihenen Billy Wilder ("Manche mögen's heiß"), Max Colpet ("Sag mir wo die Rosen sind"), Marlene Dietrich ("Der blaue Engel"), Erich Pommer ("Metropolis) und Ludwig Macuse ("Philosophie des Glücks"). Die Begegnungen wurden Legende. - Heute ist das Haus mit der Nummer 1727 verlassen und überwuchert von Vegetation, aber gepflegt und und fast gespenstig anmutend.Unser Foto stammt aus den späten Abendstunden des 2. Juni 2007.

 

Das Knef/Hirsch-Haus im Benedict Canyon in Hollywood

 

Der "Walk of Fame" vor dem "China Theatre" am Hollywood Boulevard. "Hildegarde Neff" war am 13.12.53 in der Welt der großen Stars ihrer Zeit angekommen.

Regisseur und Autor vor dem Fundstück

 

Am Montag, den 4.6.2007 traf das Team die Tochter von Hildegard Knef, Christina Gardiner und ihren Mann Peter. In einem mehr als dreistündigen Gespräch konnten Eindrücke vertieft, neue Erkenntnisse gewonnen und zum Teil verblüffende neue Fakten eruiert werden. Es gibt viel zu sortieren und diskutieren. Auch eine Menge Anekdoten, die so unendlich wichtig sind für einen Film. Leider nicht alles für unser Projekt verwendbar. Beispielsweise die Geschichte wie Peters Vater, der Schauspieler Reginald Gardiner (in "The Great Dictator" Partner von Charlie Chaplin), auf dem Hollywood Boulevard unvermittelt für 45 sec. Eigentümer der 20th Century Fox war. Und erneut: "wir haben Freunde gewonnen! Der Dialog wird weiter gehen."

 

"Wir spüren, dass die Menschen, die so eng mit Hilde verbunden waren, unser Konzept und unseren Film nicht nur aktiv mit Rat und Informationen unterstützen, sondern unsere Sicht auf die fanzinierende Persönlichkeit von Hilde Knef teilen. Eine wahnsinns Ermutigung", sagt das Team.

 

 

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