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Ein schwieriges Feld in einer Branche, in der seriöserweise fast nie etwas präzise vorhergesagt werden kann. Zu vieles zerschlägt sich, ändert sich, wird verschoben.  Über Deteils zu Projekten, Sendeterminen, Neuerscheinungen und ähnliches halten wir Sie auf Facebook  auf dem Laufenden. 

Hier folgen (jeweils der neuste Beitrag zuerst) Hinweise auf die wichtigsten Neuigkeiten.

2.3.2021

Die Dreharbeiten zu unsrem Holmer/Honecker-Film haben begonnen:

https://www.presseportal.de/pm/7840/4853025

Von links: Barbara Schnitzler (Marot Honecker), Edgar Selge (Erich Honecker), Jan Josef Liefers (Regisseur und Produzent), Hans Uwe Bauer (Pastor Holmer) und Steffi Kühnert (dessen Frau)

15.2.2021

Pfarrer Uwe Holmer.

Pfarrer Uwe Holmer, der  1990 dem Ehepaar Holmer zwei Monate Asyl gewährte

“Blickpunkt Film” meldet: Liefers wird ein Drehbuch vom Spezialisten für historische Stoffe Fred Breinersdorfer in Szene setzen und von einem Kapitel absurder DDR-Geschichte erzählen. Liefers produziert auch mit seiner Radio Doria Film. U.a. Edgar Selge und Axel Prahl sowie Anna Loos spielen mit. – Das Projekt wurde vom Medienboard Berlin-Brandenburg mit 350.000 Euro gefördert. Neben Edgar Selge als Honecker, spielen Hans-Uwe Bauer (Pastor Holmer), Barbara Schnitzler (Margot Honecker) und Steffi Kühnert (Sigrid Holmer) die Hauptrollen – und Axel Prahl gibt den geheimnisvollen Herrn Schimke.

5.2.2021

BILD mal wieder … aber es stimmt. Jan ist der Boss von seiner Frau Anna. Und das in einem Film über Erich Honeckers Kirchenasyl 1990 in Lobetal. Ich habe das Drehbuch geschrieben. Hat extrem Spaß gemacht mit Jan und seinem Team. Übrigens Axel Prahl sehen wir in der Rolle des geheimnisvollen Herrn Schimke. Drehbeginn demnächst. Weitere Infos folgen.

Jan Josef Liefers und Anna Loos: Er ist jetzt der Chef seiner Frau

https://www.bild.de/wa/ll/bild-de/privater-modus-unangemeldet-54578900.bild.html

22.12.2020

DIE FROHE BOTSCHAFT 2020

Liebe Freundinnen und Kolleginnen, liebe Kollegen und Freunde,

Die Seuche! Ich versuche nicht zu jammern und schon gar nicht zu bagatellisieren. Denn ich denke an oft an Freunde, die gelitten haben und leiden. Zum Glück sind meine nähesten Menschen und ich bisher gut durchgekommen. Ich bin so dankbar! Deswegen liegt mir in diesem Jahr ein Vorschlag für meine Weihnachtsgrüße am Herzen, nachdem der öffentliche Applaus für die Helfer verweht ist: Wäre es nicht schön, durch kleine, ehrliche Gesten Dankbarkeit und menschliche Nähe auszudrücken?

Wie wunderbar ist es ein Lächeln zu schenken? Schön für den Beschenkten, aber auch schön für den Schenkenden. Warum nicht viel häufiger spontan zu anderen Menschen sagen: „Toll, wie du das machst“. Oder: „du hast mir sehr geholfen“. Vielleicht: „ich bin dir so dankbar“?  Kleine Handreichungen und Unterstützungen, Zuspruch und Geduld zuzuhören. Kann sein, man sieht einen Obdachlosen im Freien übernachten. Warum ihm nicht spontan einen Zehner schenken und nicht überlegen, was er damit macht? Wer hört nicht gerne „Du siehst sehr gut aus“. Oder: „Das ist ein sehr interessanter Gedanke, über den ich gerne nachdenke“, statt „so ein Quatsch“. Wie wäre es mit „wie schön, dass es dich gibt“, „ich bin so stolz auf dich und – nicht zuletzt: „Ich liebe dich!“?

Und so wünsche uns allen auch am Ende dieses schwierigen Jahres ein geruhsames Fest. Nachdenklich geworden sind wir alle. Aber die Beschränkung unseres Umgangs erzeugt auch Nähe unter denen, die man treffen kann und Sehnsucht nach denen, die man vermissen muss. Wir können Mitmenschlichkeit erkennen, für die wir in der Routine blind geworden sind. Ich wünsche euch Liebe und Nähe, Freigebigkeit gegenüber denen, die sie benötigen, eine warme Stube, eine schöne Brise Sex und Zärtlichkeit und frische gesunde Luft bei Spaziergängen und dann auch noch von Herzen ein besseres, ein gutes, Neues Jahr mit Gesundheit, Glück, Erfolg, sprühende Energie und Zuversicht das vor uns liegende zu meistern.

Es grüßt euch herzlich euer

Fred Breinersdorfer

10.12.2020

Nun ist es so weit, der dritte Fall mit Ingo Thiel wird in Köln und Umgebung seit Mitte November gedreht. Der Titel “Ein Kind wird gesucht”. Eine Produktion von lilaps pictures für ZDF und ARTE. Buch Katja Röder und FB. Redaktion Matthias Pfeiffer. Hier vom Set ein Foto, wie es sich gehört mit Maske, einiger Beteiligter, von links nach rechts: Regisseur Markus Imboden, Ingos unersetzlicher Stellvertreter und Freund Winni (Ronald Kukulies), dann der echte Leitende Hauptkommissar Ingo Thiel und der echte Heino Ferch, dazwischen unser tüchtiger Produzent Nils Dünker. Alle bitte die Daumen Drücken, dass auch die letzten Drehtage von Corona verschont bleiben.

 

 

24.11.2020

Inzwischen ist “Ein Kind wird gesucht” eine Art Klassiker geworden. ARTE sendete den Film erneut am 20.11.2020 auf der Primetime, noch einmal mit einem sehr guten Ergebnis bei der Zuschauerbeteiligung, die in Frankreich sogar noch ein bisschen höher war (896.000 Haushalte, Marktanteil 3.5 %) als in Deutschland (891.000 Haushalte, Marktanteil 2,7 %). Übrigens, seit dem 28.11.2020 wird der dritte Film mit Heino Ferch als Ingo Thiel in Köln gedreht. Dazu später, wenn die Dreharbeiten abgeschlossen sind.

18.10.2020

“SKANDAL TATORT” SCHIMANSKI, ZWEIERLEI BLUT RESTAURIERT

(Skandal Tatort laut BAMS weil Schimi splitternackt von Hooligans im Anstoßkreis des Wedaustadions in Duisburg abgelegt wurde.)

Ja, es ist schon so weit, dass Fernsehfilme in den Senderarchiven aus den frühen 80er restaurierungsbedürftig sind. Weil das viel Geld kostet, werden nur wenige Filme überarbeitet. Ich bin sehr solz, das mein erster “Tatort”, den ich zusaammen mit Felix Huby geschrieben habe, vom WDR nun in neuer/alter Qualität gezeigt wird.

13.10.2020

“DIE SPUR DER MÖRDER”: QUOTEN UND KRITIK

Pressekonferenz im Film mit Heino Ferch und Joachim Kròl

Quotenmeter

Das ZDF strahlte den Film am 12. Oktober 2020 um 20:15 Uhr aus, auch hier war die Quote beachtlich. Wir waren mit knapp 6 Mio. Haushalten und knapp 20 % Marktanteil Tagessieger, sogar noch vor Günther Jauch und der quizzenden Nationalmannschaft. Die anderen Programme, leider auch die ARD, liefen weit abgeschlagen hinter unserem True-crime-Format.

dpa 12.10.20:

Herausgekommen ist ein spannender Film, der die Mafia in keiner Weise heroisiert, sondern das Leid zeigt, das sie auslöst. Umso mehr wird aber diesmal Thiel als Held inszeniert, der allein mit seiner niederrheinischen, straßentauglichen Wucht Dinge vollbringt wie sonst kein anderer Polizist. Lässig trägt er Sonnenbrille und sagt auch schon mal Wörter wie «Fuck!». Oder: «Ich kann das Wort “schwierig” nicht mehr hören.»

Frankfurter Rundschau

Auch haben sie gemeinsam, dass Breinersdorfer und Röder die Arbeit der Kriminalermittler ungewöhnlich realitätsnah schildern. Hier gibt es keine „Pathologen“ anstelle von Rechtsmedizinern, keine aus dem Amerikanischen entlehnten „Forensiker“. Wohl aber forensische, also gerichtsverwertbare Beweise. Die zu erlangen erfordert minutiöse Kleinarbeit.

10.10.2020

DER THRILLER “DIE SPUR DER MÖRDER” AM MONTAG 20:15 UHR IM ZDF

Und überhaupt, weil Katja und ich immer gefragt werden, wie der “echte” Ingo Thiel aussieht. Ganz einfach, wie der Bruder von Heino Ferch.

5.9.2020

VORANKÜNDIGUNG: “DIE SPUR DER MÖRDER” IM ZDF

In der ZDF-Mediathek ab 5. Oktober, im Programm am 12.Oktober um 20:15 Uhr. Hier schon mal die Pressemappe:

https://presseportal.zdf.de/pm/die-spur-der-moerder/

WIKIPEDIA

28.8.2020

ENDLICH WIEDER NEUE FILME

Der Corona-Lockdown war für die Filmbranche zäh und hart – vor allem die vielen Selbständigen und Produzenten. Die finanziellen Ausfälle sind beträchtlich, trotz Hilfen von Bund, Ländern und den Sendern. Wir Autoren hatten und haben es leichter, weil viele von uns laufende Verträge haben und wir eh schon immer im Homeoffice gearbeitet und oft genug in Video- oder Telefonschalten kommuniziert haben. Dreharbeiten haben wieder begonnen unter zum Teil schwierigen Hygienebestimmungen, die ohne Zweifel sein müssen, damit unsere Kolleginnen und Kollegen überhaupt am Set arbeiten können.

Dankbar und stolz bin ich. dass ich nur zwei Projekte vorstellen kann, die in diesem Krisenjahr noch gedreht werden, jeweils nach einem Drehbuch von Katja Röder und mir.

“EIN MÄDCHEN WIRD VERMISST”

Es ist der dritte Film einer (möglichen) Reihe mit Heino Ferch als Ingo Thiel, der sich als Leiter der Mordkommission in Mönchengladbach bundesweit einen Namen gemacht hat. Inzwischen lehrt er an der Polizeiakademie. Auch in diesem Film geht es um einen realen Kriminalfall und das Verschwinden eines Mädchens. Wieder konzentrieren wir uns auf die Fakten und die Realität der Arbeit einer richtigen Sonderkommission. Und parallel dazu schildern wir eindringlich das Drama der Eltern, die mit dem Tod ihres einzigen Kindes umzugehen lernen müssen.

Produktion: lilaps pictures, Nils Dünker, Regie: Markus Imboden, Redaktion ZDF Matthias Pfeiffer / ARTE Olaf Grunert, mit Heino Ferch, Ronald Kukuli‚s, Moritz Führmann u.a.

“MÜNCHEN MORD – LA DOLCE VITA”

“MüMo” ist eine fest am Samstag Abend auf der Primetime etablierte Krimireihe mit besonderem, augenzwinkerndem Humor und bayerischem Charme. Katja und ich gehören zu den ersen Fans des schrägen Formats. Von Kriminaloberrat Zangel (Christoph Süß) mit Beförderungssperre belegt und in den Keller verbannt, kämpfen drei wackere Ermittler (Alexander Held als Ludwig Schaller, Bernadette Herwagen als “Frl.” Flierl und Marcus Mittermeier als Harald Neuhauser) um jeden Fall und dessen pfiffige Lösung. In “La Dolce Vita” geht es um viel Geld, Hass, Liebe und lange Schatten der Vergangenheit – konkret um die echte italienische, nicht die Münchener Mafia.

Produktion: tv 60 München, Sven Burgemeister, Redaktion ZDF: Karina Ulitzsch, Regie: Matthias Kiefersauer, mit Alexander Held, Bernadette Heerwagen, Marcus Mittermeier, Christoph Süß u.a.

20.3.2020: EIL:

NEUER SENDETERMIN

Das ZDF nun doch nicht am 30.3.2020, 20:15 Uhr die Koproduktion mit ARTE: “Die Spur der Mörder”, wieder ein Fall mit dem real existierenden Soko-Chef Ingo Thiel, über einen Massenmord der ‘Ndrangheta, einer Mafia-Familie in Deutschland, Infos und Fotos hier.

15.3.2020

SENDETERMIN

Das ZDF sendet am 30.3.2020, 20:15 Uhr die Koproduktion mit ARTE: “Die Spur der Mörder”, wieder ein Fall mit dem real existierenden Soko-Chef Ingo Thiel, über einen Massenmord der ‘Ndrangheta, einer Mafia-Familie in Deutschland, Infos und Fotos hier.

Die Jagd ©ZDF/Martin Rottenkolber

22.1.2020

URS EGGER IST GESTORBEN

Wir trauern um einen lieben und hochverehrten Freund und Kollegen, dem wir zwei große Filme verdanken. Hier ist mein Abschiedsbrief.

29.12.2019

FONTANE-VERFILMUNG VON LÉONIE-CLAIRE BREINERSDORFER

Julia Koschitz als von Schuldgefühlen geplagte Ursel Hradschek in Fontanes „Unterm Birnbaum“.
Julia Koschitz als Ursel Hradschek

Morgen, am 30.12.2019 zeigt das ZDF einen Film meiner Tochter Léonie-Claire zum 200. Geburtstag von Theodor Fontane. Es ist die Verfilmung seiner Novelle “Unterm Birnbaum”, Regie: Uli Edel, mit Julia Koschitz, Fritz Karl, Katharina Thalbach, Devid Striesow u.a. Bei ARTE hatte der Film eine weit übedurchschnittliche Quote von über 800.000 Zuschauern in Deutschland und in Frankreich sogar 1,1 Mio.

FAZ: Die Drehbuchautorin Léonie-Claire Breinersdorfer konzentriert sich auf die Abgründe und Motive des verbrecherischen Paares, das, einer nach dem anderen, an seiner Schuld zugrunde geht, und spinnt diese in ein toxisches Beziehungsgeflecht, welches am Ende nur als Strick aufgehen kann. Damit macht sie aus Fontanes gemischter Vorlage einen sinnhaften Erzählzusammenhang, den zudem Julia Koschitz und Fritz Karl eindrucksvoll lebendig werden lassen.

20.12.2019

DIE FROHE BOTSCHAFT VON DER DER BRÜDERLICHKEIT 2019

Liebe Freundinnen und Kolleginnen,

liebe Kollegen und Freunde,

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit!

Wahre Freiheit? Dafür kämpfen wir wahrscheinlich immer. Gleichheit … ein zähes Ringen. Aber wer spricht von Brüderlichkeit? Solidarität ist ein kühler Kampfbegriff, an dessen Realisierung meine gute alte SPD zu scheitern droht. Brüderlichkeit ist wärmer, emotionaler, berührt mehr unsere Seele als den Kopf. Brüderlichkeit hat auch mit Gemeinsinn zu tun, an dem es in den Städten zunehmend mangelt, nicht nur von Rechthaberei und Egoismus bedrängt, leider immer öfter von Rücksichtslosigkeit bedroht. Und trotzdem und immer wieder berühren uns Gesten der Brüderlichkeit: Hilfe, Rücksicht, Verständnis und Zuwendung. Freiheit und Gleichheit können wir glücklicherweise oft vor Gericht fordern. Brüderlichkeit dagegen wird nicht eingeklagt, sie wird einfach nur ausgeübt. Und auf das Wort „einfach“ möchte ich gerne einen Akzent setzen. Warum nicht mehr davon? Und nicht nur in der so genannten stillen Zeit? Nicht nur im Vorbeigehen, schon im Geben vergessene im übertragenen Sinn kleine Münzen spenden. Wäre nicht brüderlicher dabei ein Wort, einen Blick, ein Lächeln zu schenken? Ich glaube, der wahre Wert der Brüderlichkeit liegt nicht im großen Gestus. Er liegt ganz einfach in der Menschlichkeit.

Und so wünsche uns allen auch am Ende dieses Jahrzehnts ein geruhsames Fest, Liebe und Nähe, Freigebigkeit gegenüber denen, die sie benötigen, eine warme Stube, eine schöne Brise Sex und Zärtlichkeit und frische gesunde Luft bei Spaziergängen und dann auch noch von Herzen ein gutes, Neues Jahr mit reichlich Glück, dazu Gesundheit, Erfolg und Energie in den schwierigen kommenden Zeitläuften.

15.11.2019

DER “GOLDENE KOMPASS” FÜR DAS INGO-TEAM

Gestern erhielten Heino Ferch, Nils Dünker, Urs Egger, Katja Röder und ich den “Goldenen Kompass” in Berlin. Es war die berührendste und qualifizierteste Preisverleihung seit langer Zeit, wir sind alle sehr stolz!

Livestream

14.11.2019

MEDIENPREIS

“Ein Kind wird gesucht” wird am 14. November mit dem christilichen Medienpreis “Goldenen Kompass” ausgezeichnet. Den Preis erhalten Drehbuch, Regie und Heino Ferch, eine Ehrenurkunde geht an die Redakteure Günther van Endert (ZDF) und Olaf Grunert (arte).

19.10.2019

QUOTEN FÜR “SPUR DER MÖRDER”

Die Premiere von Die Spur der Mörder bei arte am 18. September 2019 hatte wieder überragende Einschaltquoten. In Deutschland schalteten 1.156.000 Haushalte ein, in Frankreich unter dem Titel L’empreinte des tueurs waren es 1.039.000.

25.7.2019

NEUER FILM MIT HEINO FERCH ALS INGO THIEL

ARTE sendet Die Spur der Mörder am 18. Oktober 2019 um 20:15 (auch in der Mediathek)

Der zweite Krimi mit Heino Ferch als Kripochef Ingo Thiel. Als Vorlage für den Film diente der Mafia-Mord am 15. August 2007 vor der Gelsenkirchener Pizzeria “Da Bruno” mit sechs Todesopfern.

Buch: Katja Röder und Fred Breinersdorfer, Regie: Urs Egger mit Heino Ferch, Ronald Kukulies, Joachim Kròl, Marie Lou Selem, Verena Altenberger u.a., Produktion Liaps Pictures München

mehr…

Ingo Thiel mit Kollegin auf dem Weg zu den Carabinieri in Reggio, Szenenfoto © ZDF, Martin Rottenkolber

27.7.1019

SOPHIE SCHOLL IN NEW YORK

Eine neue englische Bearbeitung meines mit Betty Hensel verfassten Theaterstücks “Sophie Scholl – die leten Tage” (nach dem Drehbuch) ist vom 14. bis 24. August in New York zu sehen.

22.12.1018

DIE FROHE BOTSCHAFT VOM GLÜCK, 2018

Ihr Lieben,

man wünscht sich am Jahresende gerne Gesundheit, Zufriedenheit und oft auch Glück. Die meisten Menschen auf der Titanic waren gesund, zufrieden, schön, viele unglaublich reich, aber die wenigsten hatten Glück. Glück hatten wir im vergehenden Jahr nicht immer, beispielsweise beim wichtigsten Zukunftsthema, dem Klimawandel. Oder doch? Haben nicht anhaltende Hitze und Trockenheit bei uns Skeptiker nachdenklich gemacht? Dass dieser Donald Trump die verheerenden Brände in Kalifornien den Waldhütern in die Schuhe schob, die seiner Meinung nach zu wenig Laub gerecht hätten, hat an den Feuern nichts geändert, aber hoffentlich an der Haltung von einigen seiner Wähler zu ihrem Präsidenten und zum Weltklima. Glück und Unglück liegen oft sehr nahe beieinander, nicht nur wenn es um den letzten lebensrettenden Platz auf einem Beiboot der Titanic geht.

Deswegen ist weise, wer sich seines Glückes bewusst ist und es, wenn möglich, teilt – und sei es nur durch eine sinnvolle Spende des Geldes, das man für ein geiles Silvesterfeuerwerk ausgeben möchte. So wie es aussieht werden die Zeiten auch 2019 leider nicht glücklicher, weil sich Abschottung, Rassismus, Antisemitismus und tumber Nationalismus auszubreiten drohen. Wie Historie und Gegenwart zeigen, sind Egoismus, Hass und Gewalt unweigerlich die Folgen.

Aber wenden wir uns zum Ende dieses Jahrs vom Unglück ab und blicken wir auf die helle Seite des Glücks, darauf, dass trotz allem laut WHO die Armut auf der Welt auf lange Sicht abgenommen hat, auch die Kindersterblichkeit. Öffnen wir die Augen dafür, dass 80 % der Deutschen nicht radikal wählen, dass Europa im Ringen um den Brexit als Konzept und in seiner Identität wieder mehr Menschen überzeugt und dass die Kraft der Argumente und der Diplomatie oft Frieden stiftet, wo noch vor nicht langer Zeit Kriege begonnen hätten.

Ich wünsche uns allen ein geruhsames Fest, Liebe und Nähe, Freigebigkeit gegenüber denen, die sie benötigen, eine warme Stube, eine schöne Brise Sex und Zärtlichkeit und frische gesunde Luft bei Spaziergängen und dann auch noch von Herzen ein gutes, Neues Jahr mit reichlich Glück, dazu Gesundheit, Erfolg und Energie in den schwierigen kommenden Zeitläuften.

Und so bin wieder einmal mit besten Grüßen

Ihr/Euer

Fred Breinersdorfer

12.12.2018

DREHARBEITEN DES ZWEITEN FILMS MIT HEINO FERCH ALS INGO THIEL BEENDET

Nach dem Erfolg von “Ein Kind wird gesucht” beauftragten ZDF und ARTE einen weiteren Film, in dessen Zentrum Heino Ferch als Kripochef Ingo Thiel steht. Das neue Krimi-Format, konzentriert sich auf zwei Aspekte: einerseits die realistische Schilderung der aufwendigen Polizeiarbeit mit allen ihren personellen, forensichen und technischen Mitteln und parallel dazu die Emotionen, die Leiden und Koflikte in den Familien der Opfer. Der neue Film führt ins Mafia-Milieu in NRW und Kalabrien, wieder nach einem realen Fall.

Realisiert wird der Film vom selben Team hinter der Kamera: Buch Katja Röder und Fred Breinersdorfer, Regie Urs Egger, Kamera Lukas Strebel, Produktion Nils Dünker mit Christopher Sassenrath und Eric Bouley, Redaktion Günther van Endert (ZDF) und Andreas Schreitmüller (ARTE) .

Das Foto mit Komparsen stammt vom Ende eines Drehtages im Dezember in einem kleinen Ort in der Nähe von Reggio.

In der Mitte von links nach rechts: Katja Röder, Fred Breinersdorfer, Verena Altenberger, Heino Ferch, Lukas Stebel, Urs Egger.

23.10.2018

PRESSE UND ZDF-QUOTEN FÜR “EIN KIND WIRD GESUCHT”

Presselinks:

Frankfurter Allgemeine Zeitung,BILD, Kölner Stadtanzeiger, u.a.

Beim ZDF erreichte “Ein Kind wird gesucht” mit 5,4 Mio. Zuschauern und einem Marktanteil von 17,1 % ein sehr gutes Ergebnis. Der Film ist übrigens das 80. Drehbuch von Fred Breinersdorfer das verfilmt wurde.

20.10.2018

“EIN KIND WIRD GESUCHT” IN BADEN-BADEN BEIM FESTIVAL

Alle Informationen bei Wikipedia zum Film

Nach verschiedenen Festivals ist der Film von ARTE für das Fernsehfilmfestival Baden-Baden nominiert. Er wird dort am 25.11.2018 öffentlich vor der Jury gezeigt.

16.2.2018

“ELSER” AUF ARTE

Vorankündigung: Unser KInofilm und Berlinale-Beitrag “Elser – er hätte die Welt verändert” wird am 26.2. auf ARTE um 20:15 gesendet.

 

20.1.2018

 
 

22.12.2017

DIE “FROHE BOTSCHAFT” ZUM ENDE 2017:

Liebe Freunde und Bekannte,

war es ein gutes oder schlechtes Jahr, dessen Ende wir feiern werden? Leider trifft die gute Variante nicht auf alle zu, die ich kenne. Und keiner kann leugnen, dass wir in diesem verflixten 2017 noch tiefer in die Orientierungslosigkeit geschliddert sind, nach Halt suchend ohne funktionierende deutsche Regierung, mit Brexit und wucherndem Faschismus, taumelnd auf Blitzeisflächen von Trump, Erdogan, Kim, Assad und den vielen nur scheinbar exotischen Despoten, ganz zu schweigen von den namenlosen Terroristen. Sinnlose Opfer allenthalben. Und dann auch noch die AfD und die „Merkel muss weg“-Brüller, die erst Mal gar nicht zuhören, was die Frau zu sagen hat. Wäre da nicht Macrons Triumph in meinem geliebten Frankreich über die unsägliche Le Pen, man könnte 2017 wegen mir aus dem Kalender streichen.

Die jahrelangen Egotripps eines entfesselten Kapitalismus kulminieren in „America First“. Keiner soll sagen, dass wir nicht selbst einen Teil Schuld daran tragen, weil wir das Wort Pflicht wie ein Unwort behandeln. Fast alle reden von sich und Ansprüchen. Kaum einer davon wieviel wir anderen schuldig sind. Ich habe gelernt, meine Emotionen feiner einzustellen, auch im Alltag: Wer verdient Hilfe oder wenigstens ein „Dankeschön“ wer mein Vertrauen, wer sogar Zuneigung? Wo ist Vorsicht oder gar Zurückweisung nötig. Und wer verdient meine Gegnerschaft. Doch Gegnerschaft ist nicht Feindschaft, das unterscheidet uns von den Despoten.

Dass … alle Jahre wieder … das schrille Geplärre auf dem großen Weihnachtsbazar mit seinen falschen Emotionen gegen den Jahresfrust nichts auszurichten vermag ist klar. Genauso klar ist aber, dieses schwierige Jahr in Ruhe und gelassener Zuversicht zu beenden.

In diesem Sinne unbeirrt wünsche ich ein nachdenkliches Fest, Liebe den nahen Menschen und Freigiebigkeit gegenüber denen, die Hilfe brauchen. Ich wünsche uns allen Nähe, eine warme Stube, eine schöne Brise Sex und Zärtlichkeit und eine frische Brise bei Spaziergängen und dann auch noch von Herzen ein gutes, ein besseres Neues Jahr, Gesundheit und Glück und die Gewissheit, dass wir Frieden und Wohlstand erhalten, wenn wir es nur wollen und richtig anstellen.

Und so bin wieder einmal mit besten Grüßen

Fred Breinersdorfer

17.12.2017

NACHLESE ZUM FILM “EIN KIND WIRD GESUCHT” AUF ARTE AM 15.12.17: SENSATIONELLER ZUSCHAUERERFOLG

Liebe Freunde,

Kolleginnen und Kollegen,

allen, die uns die Daumen gedrückt haben: ein dickes Dankeschön. Es hat geholfen. mit Stolz können wir auf einen besonderen Publikumserfolg unseres Films hinweisen, den Andreas Schreitmüller von ARTE mitteilte:

“Liebe Katja, lieber Fred, lieber Urs, lieber Nils,

das Ergebnis der Ausstrahlung von „Ein Kind wird gesucht“ am Freitag auf ARTE ist sensationell. Ihr habt es ja schon am Wochenende erfahren, dass wir in Deutschland

knapp 6% und 1.814.000 Zuschauer hatten. (Der durchschnittliche Marktanteil von ARTE liegt bei etwas über 1%).

Das ist der zweithöchste Marktanteil in der Primetime, den ARTE in Deutschland je hatte!

Und in diesem Jahr ist es natürlich der höchste Primetime-Marktanteil in Deutschland.

In Frankreich waren es 1.259.000 Zuschauer für „Un enfant disparaît“, was einem Marktanteil von 5,1% entspricht. Es ist damit in Frankreich der beste Wert auf diesem Programmplatz des ganzen Jahres und dies mit einem deutschen Film ( und mit deutschen, in Frankreich eher unbekannten Stars).

Auf der “ewigen Liste” von ARTE erreicht er Platz zwei seit Sendebeginn.

Ganz herzlichen Dank und große Anerkennung Euch allen,

Andreas

Vendredi / Freitag

15.12.2017 France / Frankreich Allemagne / Deutschland
Part d’audience /
Marktanteil
Téléspectateurs (en mil) / Zuschauer (in Tsd) Part d’audience /
Marktanteil
Téléspectateurs (en mil) / Zuschauer (in Tsd)
         
ARTE – Prime Time Un enfant disparaît Ein Kind wird gesucht
5.1 % 1 259 5.96 % 1 814
     
         

LA SOIRÉE EN FRANCE ET EN ALLEMAGNE

En prime time, côté français, le téléfilm allemand Un enfant disparaît enregistre le meilleur score 2017 de la case Fiction du Vendredi avec une pda de 5.1 % (vs 2,6 %). En Allemagne, le téléfilm atteint la 2èmemeilleure audience depuis les débuts de la Chaîne sur la tranche du prime time avec 5.96 % (vs 2.10 %).“

Herzlich

Katja Röder und Fred Breinersdorfer

15.11.2017

EIN INTERESSANTER BLICK IN DIE ZUKUNFT

Ein Vortrags von Julian Breinersdorfer bei der TEDxBERLIN

UTOPOLIS, how urbanization can save the ecosystem we are part of
 
 
 
 
Seine Thesen widersprechen in einigen Punkten den gängigen politischen Thesen und sind eindrucksvoll belegt. Julian ist Schüler von Zaha Hadid und arbeitet als selbständiger Architekt in Berlin. Website
 

10.11.2017

DREHBUCH “ELSER” NUN IM BESTAND DER ACADEMY OF MOTION PICTURES ARTS AND SCIENCES:

 

Das Drehbuch zum Film (englischer Titel “13 Minutes“) wurde 2017 in den Bestand der renommierten Margaret Herrick Library in Los Angeles aufgenommen, die seit 1928 für die Academy of Motion Picture Arts and Sciences wichtige Dokumente der Filmgeschichte sammelt und ausstellt

 28.9.2017

FUNDSACHE

Manchmal fällt einem im Netz ein Beitrag auf, der schon älter, gleichwohl aber interessant ist. Hier die Geschichte eines Seriendiebes, der fast die meiste Zeit seines Lebens wegen Einbrüchen im Knast saß. In dem Artikel aus der BZ erwähnt er, dass ich ihn im Knast (Bruchsal) besucht habe, weil mich damals schon seine Lebensgeschichte interessierte. Günter Ludwig (so sein Pseudonym in der BZ) war ein passionierter Maler, wovon auch der Artikel handelt. Der Kontakt zu mir kam darüber zustande. Im Knast malte er Portraits von Menschen, die ihn interessieren. Mir schickte er ein Foto eines Porträts von mir, mit der Bitte ihn zu besuchen. Ich kaufte das Bild und machte ein langes Interview mit ihm im Hochsicherheitstrakt der berüchtigten JVA Bruchsal. Leider ist aus den Filmstoff nichts geworden. Ich finde seine tragisch-komische Geschichte nach wie vor buchstäblich “sehenswert”. Wer sich für meine Überlegungen zu einem Filmstoff interessiert, möge sich melden.

BZ KULTUR, 24.9.2011

23.9.2017

“EIN KIND WIRD GESUCHT”, SENDETERMIN: 15.12. 2017, 20:15

Bei ARTE kommt ein ganz besonderer Krimi. Er ist für das ZDF im Frühjahr 2017 gedreht und am 22.9.2017 beim “Tatort Eifel” präsentiert worden.

Buch Katja Röder und Fred Breinersdorfer, Regie Urs Egger, mit Heino Ferch, Silke Bodenbender, Johann von Bülow u.a., Redaktion Günter van Endert, Produktion Lailap Pictures Nils Dünker

Der Fall Mico S. sorgte bundesweit wochenlang für Schlagzeilen: Am 3. September 2010 geschieht in einem kleinen Ort in der Nähe von Mönchengladbach das, was für Eltern das Schlimmste ist: Ihr Kind kommt abends nicht nach Hause, auch am folgenden Morgen bleibt der zehnjährige Junge spurlos verschwunden. Das ist der Tag an dem Chefermittler Ingo Thiel (Heino Ferch) den Eltern sein Versprechen gibt, den Täter zur Strecke zu bringen und den Jungen zu finden. Thiel stellt ein Team zusammen, das an Größe und Expertise unerreicht ist. Die Arbeit der „SOKO Mirco“ gilt als die aufwändigste Mordermittlung in der deutschen Kriminalgeschichte. Am Tag 145 nach der Entführung löst Ingo Thiel mit der Festnahme des Täters sein Versprechen ein.

 

 

6.8.2017

NACHTRAG ZU DIMITRIOS SCHULZE:

Produzent Daniel Reich schrieb auf Facebook:

… warum wir Filme machen !!! …

unser Anwalt DIMI SCHULZE, den Fred Breinersdorfer erfunden hat und der sich in Mannheim-JUNGBUSCH um die großen und kleinen Sorgen der Anwohner kümmert, ist im realen Leben angekommen.. Gestern im Jungbusch gesehen.. ein Foto mit unserem Hauptdarsteller Adam Bousdoukos, der als Dimi Schulze die Herzen der Mannheimer erobert hat.. und jetzt plakatiert ist gegen die Gentrifizierung des Jungbusch… wow!!!
We LOVE MANNHEIM, we LOVE JUNGBUSCH … DANKE!!!