KATJA RÖDER, FRED BREINERSDORFER

DIE SPUR DER MÖRDER

 

 

 

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Buch: Katja Röder und Fred Breinersdorfer, Regie: Urs Egger mit Heino Ferch, Ronald Kukulies, Joachim Kròl, Marie Lou Selem, Verena Altenberger u.a., Produktion Liaps Pictures München, Erstsendung bei ARTE 18.10.2019, 20:15 Uhr, ZDF Anfang 2020

Übrigens, nur mal so zum Vergleich: Links der reale Ingo Thiel, rechts Heino, unser Film-Ingo.

Der zweite Krimi mit Heino Ferch als Kripochef Ingo Thiel. Als Vorlage für den Film diente der Mafia-Mord am 15. August 2007 vor der Gelsenkirchener Pizzeria “Da Bruno” mit sechs Todesopfern.

Feierabend beim Edelitaliener in Mönchengladbach. Geschlossene Gesellschaft, kleiner Kreis. In einem geheimen Inaugurationsrutual wird Matteo Russo an seinem 16. Geburtstag in den engen, den kriminellen Kreis der Familie Russo aufgenommen, einem einflussreichen Clan der ‘Ndrangheta. Als die fünf Männer das Lokal verlassen und zwei Autos besteigen, eroffnen zwei Profikiller das Feuer aus halbautomatischen Waffen. Von Blut überströmt findet die Polizei die Leichen. Von den Tätern fehlt fast jede Spur.

Wie schon in dem Film “Ein Kind wird gesucht” erzählen wir authentisch die Ermittlungen einer der größen Sonderkommissionen in Deutschland parallel zum Schicksal und den Konflikten der Hinterbliebenen.

“Die Spur der Mörder” ist der letzte Film den Urs Egger, der in der Zusammenarbeit mit uns zu einem lieben Freund geworden ist fesrtigstellen konnte. Urs ist am 18. Januar 2020 verstorben.

Die Premiere des Films bei arte am 18. September 2019 hatte wieder überragende Einschaltquoten. In Deutschland schalteten 1.156.000 Haushalte ein, in Frankreich unter dem Titel „L’empreinte des tueurs“ waren es 1.039.000.

Das ZDF sendete den Film am 12. Oktober 2020 um 20:15 Uhr.

Quoten und Kritken

Quotenmeter

Das ZDF strahlte den Film am 12. Oktober 2020 um 20:15 Uhr aus, auch hier war die Quote beachtlich. Wir waren mit knapp 6 Mio. Haushalten und knapp 20 % Marktanteil Tagessieger, sogar noch vor Günther Jauch und der quizzenden Nationalmannschaft. Die anderen Programme, leider auch die ARD, liefen weit abgeschlagen hinter unserem True-crime-Format.

dpa 12.10.20:

Herausgekommen ist ein spannender Film, der die Mafia in keiner Weise heroisiert, sondern das Leid zeigt, das sie auslöst. Umso mehr wird aber diesmal Thiel als Held inszeniert, der allein mit seiner niederrheinischen, straßentauglichen Wucht Dinge vollbringt wie sonst kein anderer Polizist. Lässig trägt er Sonnenbrille und sagt auch schon mal Wörter wie «Fuck!». Oder: «Ich kann das Wort “schwierig” nicht mehr hören.»

Frankfurter Rundschau

Auch haben sie gemeinsam, dass Breinersdorfer und Röder die Arbeit der Kriminalermittler ungewöhnlich realitätsnah schildern. Hier gibt es keine „Pathologen“ anstelle von Rechtsmedizinern, keine aus dem Amerikanischen entlehnten „Forensiker“. Wohl aber forensische, also gerichtsverwertbare Beweise. Die zu erlangen erfordert minutiöse Kleinarbeit.

 

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alle Fotos ©ZDF/Martin Rottenkolber