Fred Breinersdorfer 1954 bei ersten Krimi-
übungen

DIE KRIMIS

Es dauerte lange, bis Fred Breinersdorfer nicht nur als Krimi-Autor bekannt war. Und er ist stolz darauf. Denn er gehörte zu der ersten Generation die in den 1970/80er Jahren den “Neuen deutschen Kriminalroman” mit ihren meist sozialkritischen Romanen begründeten. Morde geschahen nicht mehr in New York oder London, sondern mitten unter uns im Watt an der Nordsee, in Stuttgart und München. Die Rowohlt-Taschenbücher “rororo-thriller” herausgegeben von Richard K. Flesch und später die Krimis bei Scherz und Heyne von Bernhard Matt ediert, versammelten alle damals wichtigen Autorinnen und Autoren mit beachtlichem Auflagenerfolg.

DIE TASCHENBUCH-KLASSIKER:

Reiche Kunden killt man nicht,
1980, rororo-Thriller, überarb. Neuaufl. PIPER, 1997

Das kurze Leben des K. Rusinski,
1980, dto., PIPER, 1998, siehe Leseprobe

Frohes Fest Lucie,
1981, dto., PIPER, 1998

Der Schlangenbiss,
1981, (Koautor Felix Huby), Thriller, Droemer-Knaur

Noch Zweifel, Herr Verteidiger,
1983, rororo-Thriller

Der Dienstagmann,
1984, rororo-Thriller (Leseprobe)

Notwehr, 1986,
rororo-Thriller

Der Hammermörder,
1986, Roman, Factor:Verlag:Stuttgart, als Taschenbuch bei Rowohlt und Heyne, lieferbar bei Verlag der Criminale

Das Biest, 1998,
Thriller, Eichborn, TB bei Pendragon 2004

Das Hurenspiel,
(Koautorin: Léonie-Claire Breinersdorfer) 2006, Krimi, Pendragon TB

BERLIN.classified,
2013/14, Politthriller in sechs Episoden, eBook, epubli/Delphi Medien

 

KRIMI-ANTOLOGIEN (SAMMELBÄNDE)

Das Netz hat manchmal weite Maschen,
1983, rororo-Thriller

Schlemihl und die Narren – Erzählungen von Verbrechen,
1987, rororo-Thriller

 

DIE SHORTSTORIES

Kaiserwetter,
in: Der moderne deutsche Kriminalroman 2, 1982, Ernst-Klett-Verlag, Stuttgart; in überarbeiteter Fassung in: D. Schwanitz u.a. Amoklauf im Audimax, 1998, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek
Anmerkung: In Juristenkreisen eine sehr beliebte Geschichte, wie ein Doktorand seinen stinkfaulen Doktorvater in einen Schneesturm lockt und dort umkommen läasst. Böse Mäuler behaupten, die Story hätte teils autobiografische Züge. Breinersdorfers fauler Doktorvater lebte noch lange, bekam aber auf Intervention von ihm die Betreuung der Dissertation entzogen. Manche Autoren leben Rachephantasien in ihren Texten aus, sagt man.

Bruderliebe,
in: Heyne Krimi Jahresband 1983, Wilhelm Heyne Verlag, München

Die Orellis,
in: Das Rowohlt Lesebuch der Morde, 1984, rororo

Ich hatt’ einen Kameraden,
in: Heyne Krimi Jahresband 1984, Wilhelm Heyne-Verlag, München

Drei elegante Herren,
in: Volle Pulle, ein Kneipenbuch, 1985, Erb Verlag (Stgt. Sept. 1984); Abrechnung bitte, Eine mörderische Kneipentour, Storys, rororo 2002

Ein klarer Fall für Bewährung,
in: Heyne Krimi Jahresband 1985, Wilhelm Heyne-Verlag, München

Schweres Wetter,
in: Heyne Krimi Jahresband 1986 (Biot, Juni 1984) Wilhelm Heyne-Verlag, München

Pack schlägt sich …,
in: Schwarze Beute 1985, Rowohlt-Taschenbuch- Verlag, Reinbek

Saujud,
in: Schwarze Beute, 1987, Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, Reinbek

Der Hackerbub,
in: “Soweit die Netze reichen …”, Berlin 1987, Schiele & Schön

Liebe Marie,
in: Heyne Krimi Jahresband 1988, Wilhelm Heyne-Verlag, München

So hilfsbereit wie Helen,
in: ZEITmagazin, 48/1989

Wenn man Fremden traut…,
in: Heyne Krimi Jahresband 1986, Wilhelm Heyne-Verlag, München

Sisyphos sieben,
in: Die tolle Kiste, Edition Weitbrecht 1991

Der Fall Elly Huth,
in: Heyne Krimi Jahresband 1991, Wilhelm Heyne-Verlag, München (verfilmt für den SWF „Mord an der roten Rita“, Buch und Regie Ecky Ziedrich).

Girlie,
in: Stuttgarter Nachrichten 10/1997

Tote geraten nicht in Verdacht,
in: Karl-Michael Stöppler (Hrsg.), Der Bär schießt los, Criminale-Geschichten aus der Hauptstadt, Ullstein 1998

Die Idee mit der Schlange und dem Cabrio,
in: GONG 9/2000; die horen Nr. 204 (4/2001), S. 57

Auf der anderen Seite des Hofes,
in: Männer-Geschichten zum Rotwerden, über die wichtigste Sache der Welt, PIPER, 2002, S. 212, in: Man an‘n Sarg und mitjeweent, Eulenspiegel Verlag, 2010, S. 43